Jun
26
2010
--

Chump & Clump

Passend zum heutigen Weltdrogentag 2010:

Chump and Clump from Percival Hackworth on Vimeo.

(via Ehrensenf)

Written by MaS in: Aktuell, Kultur, Video, Web | Schlagwörter:, , ,
Mai
20
2010
--

Alles Umsonst

Alle Umsonst
(weiterlesen…)

Written by MaS in: Kultur, Lyrik, Welt | Schlagwörter:, ,
Mrz
21
2010
--

Kettcar auf der Überholspur

Ursprünglich in der Hamburger Punkszene beheimatet, verschreiben sich Gitarrist Marcus Wiebusch und Schlagzeuger Frank Tirado-Rosales im Jahr 2001 dem seichten Gitarrenpop. Beide haben bis 1999 in der Band “…But Alive” gespielt. Wiebusch findet sich kurz danach für ein kleines Intermezzo bei der SkaPunk-Band “Rantanplan” ein und knüpft dort den Kontakt zum Bassisten Reimer Bustorff. Schnell wird noch Erik Langer die zweite Gitarre in die Hand gedrückt und Bruder Lars Wiebusch an die Tasten gesetzt.

Schon bald erscheint eine EP mit dem Titel “Solange die dicke Frau noch singt, ist die Oper nicht zu Ende”, die auf der Bandhomepage zum kostenlosen Download bereitgestellt wird. Um ihr Debütalbum “Du und wieviel von deinen Freunden” produzieren zu können, gründen Marcus Wiebusch, Reimer Burstorff und Tomte-Sänger Thees Uhlmann das Indielabel Grand Hotel van Cleef. Hier vereinen sich mit der Zeit Bands, die der Hamburger Schule zugeschrieben werden, einer Pop-/Rockbewegung mit deutschsprachigen Texten.

“Kettcar” lassen sich sowohl textlich als auch musikalisch in diesem Stil wiederfinden. Obwohl sie aufgrund ihrer Vergangenheit etwas rockiger rüberkommen als beispielsweise “Blumfeld” oder “Virginia Jetzt!”, sind die fünf Musiker teilweise recht nah am Wasser gebaut. Doch die kitschig, überladenen Texte kommen gerade beim jungen Publikum gut an.

Auf den großen Erfolg des ersten Albums folgt mit dem zweiten Studioalbum “Von Spatzen und Tauben, Dächern und Händen” der große Durchbruch. Die Gruppe schafft es, zwischen punkrockigem Liedgut und melancholischen Balladen eine Brücke zu schlagen.

Als Beobachter des Alltags beschäftigen sie sich mit den üblichen Wehwehchen des Individuums, und das sehr erfolgreich. Nach den ausladenden Alben- und Songtiteln der Vergangenheit präsentieren sich “Kettcar” auf ihrer dritten Scheibe “Sylt” hingegen eher schlicht und weitaus gesellschaftskritischer.

Mittlerweile spielt die Band vor richtig großem Publikum. “Kettcar” sind von den Festivalbühnen in Deutschland nicht mehr wegzudenken. Dass sie auch live einiges auf dem Kasten haben, beweisen die fünf mit einem Livealbum, das in den Fliegenden Bauten in Hamburg aufgenommen wird. Auf ihrer Tournee 2009, spielten sie unterstützt von Streichern der Neuen Philharmonie Frankfurt einige Akustikversionen ihrer Lieder, und stellen ein ums andere Mal ihre Vielseitigkeit unter Beweis. Es bleibt spannend, wie diese Erfolgsgeschichte weitergeht.



Written by --- in: Kultur, Musik, Video | Schlagwörter:,

Powered by WordPress. Theme: TheBuckmaker. 26que, 0.612sec. LinkTip: Tennis Profi