Dez
31
2009
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Crisis? What Crisis?

Um das ausgehende Jahrzehnt nicht zu gut gelaunt zu verlassen noch ein kleiner Ausblick auf das kommende Jahrzehnt und speziell auf die Gewinner des letzten Jahrzehnts die Gilde der Banker oder wie sie sich selber gerne nennen ‘The Masters of the Universe’.

Die gesamte Weltwirtschaft steckt immer noch tief in der Krise die diese selbsternannten Weltbeherrscher vom Zaun gebrochen haben, Millionen Arbeitnehmer haben ihre Arbeit verloren, in den Vereinigten Staaten mindestens so viele ihr Dach über dem Kopf aber in den Chefetagen der großen Banken wird schon wieder in Milliarden gerechnet. Nicht in Milliarden die sie in den Sand gesetzt haben, sondern in Milliarden die sie sich 2010 in die eigenen Taschen stopfen werden.

Supertramp Album

Und dabei ist ihnen völlig egal ob sie damit die Welt in eine noch viel größere Krise schicken als das Vorherige mal. Ganz besonders in Anbetracht dessen das diesmal kein Staat der Erde mehr die finanziellen Möglichkeiten haben wird die verjubelten Milliarden aus der Tasche des ehrlichen Steuerzahlers, von mir auch gerne der kleine Mann von der Straße aus dem Westen genannt, zu bezahlen. 

Wer diese Aussagen für üble Panikmache meinerseits hält sollte sich nur mal kurz diese beiden äußerst informativen Artikel durchlesen: Das manager-magazin über Herrn Ackermanns Pläne für 2010 und Telepolis über das ‘Wunder an der Wallstreet’. Wer danach noch glaubt die Herren Banker hätten etwas gelernt glaubt auch noch an den Weihnachtsmann oder Frau Merkel und die FDP. Besonders da die Autoren bei Telepolis bereits die letzte Krise zielsicher Vorhergesagt hatten (siehe z.B. ‘Vor dem Tsunami’ und ‘Am amerikanischen Subprime-Hypothekenmarkt droht ein Desaster’, beide Artikel von Anfang 2007).

Ich schreibe diesen Artikel am letzten Tag des Jahres 2009 nicht aus Panik oder Lust am Untergang sondern damit ich dieses mal beruhigt behaupten kann: Schaut her jeder hätte es kommen sehen können auch wenn man kein Professor der BWL oder VWL ist. Ein wenig mit offenen Augen und Ohren durch die Welt gehen hätte wie so oft völlig genügt.

In diesem Sinne ein fröhliches 2010 und passt auf eure sauer verdienten Euros auf!

Written by MaS in: Aktuell, Politik, Welt | Schlagwörter:, , ,
Dez
29
2009
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Tomte – Die Band

Die Gruppe um Sänger Thees Uhlmann zählt zur sogenannten Hamburger Schule. Zu den wichtigsten Vertreter der Hamburger Schule zählen die Bands Tocotronic, Die Sterne und Kettcar.

Die Wurzeln von Tomte reichen bis in das Jahr 1987 zurück. Damals beschlossen vier Jungs aus Hemmoor unter dem Bandnamen Warpigs Musik zu machen.  Zu den Gründungsmitgliedern gehörten Christian Stemmann (genannt Stemmi) und Thees Uhlmann. Nach kurzer Zeit gab es die erste Umbesetzung. Es kam ein neuer Bassist oder besser gesagt Bassistin dazu. Damit nicht genug, wurde auch der Name der Band in Tomte Tumetott geändert. Der Name ist der Titel eines Kinderbuchs von Astrid Lindgren.

Anfang der 90iger Jahre wurden erste Demo-Tapes im Wohnzimmer produziert, die aber nie veröffentlicht wurden. Im Jahr 1994 wurde Tumetott weggelassen und die Band hieß fortan nur noch Tomte. Die erste Single „Blinkmuffel“ erschien 1996 als 7” Single. Im Jahr 1998 wurde die erste CD produziert. Der Titel lautete „Du weißt, was ich meine“ und wurde produziert von Marcus Wiebusch, dem Frontmann der Band Kettcar.

Im Jahr 2000 entstand die zweite CD auf dem von Tomte gegründeten Plattenlabel Hotel van Cleef. Auf der CD waren die beiden Titel „Korn & Sprite“ und „Wilhelm, das war nichts“. Diese verschafften erste Achtungserfolge für Tomte. Vor der Produktion der  dritten CD fusionierten das Plattenlabel Hotel van Cleef mit dem Label B.A. Records von Marcus Wiebusch zu Grand Hotel van Cleef.

Das dritte Album „Hinter all diesen Fenstern“ erschien 2003 und zeichnete sich durch eine bis dahin nicht gekannte Professionalität aus. Die CD erreichte immerhin Platz 50 in den deutschen Albumcharts. Bei den Lesern des “Musikmagazins” landete sie sogar auf Platz Eins. Mit dieser Veröffentlichung begann die Erfolgsstory ihren Lauf. Tomte spielte in ausverkauften Hallen, auf großen Festivals wie dem Hurricane und Rock am Ring oder als Vorgruppe von Coldplay.

Anfang 2006 erschien das vierte Album „Buchstaben über der Stadt“. Mit dieser CD gelang Tomte ein noch kommerziellerer Erfolg, was sich in Platzierungen in den Musikcharts widerspiegelte. Im Herbst 2008 erschien das fünfte und bisher letzte Album „Heureka“.

Die aktuelle Besetzung der Band besteht aus Thees Uhlmann (Gesang & Gitarre), Nicolai Potthoff (Bass), Max Schröder (Drums) und Simon Frontzek (Keyboard). Das letzte Konzert in der Urbesetzung von Tomte mit Thees Uhlmann, Christian Stemmann und Timo Bodenstein fand am 6. Januar 2001 in Hamburg in der Roten Flora statt.



Written by --- in: Kultur, Musik | Schlagwörter:,
Dez
23
2009
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Rezension: The Saboteur

Das neueste Werk aus dem Hause Pandemic Studios (Entwickler) und Electronic Arts (Verleger). Leider aber auch das letzte der Pandemic Studios da diese im November diesen Jahres geschlossen wurden.

The Saboteur bzw. in der deutschen Version nur Saboteur spielt in Paris zur Zeit der deutschen Besetzung im Zweiten Weltkrieg. Der Hauptakteur Sean Devlin, ein Automechaniker irischer Herkunft, schließt sich aus persönlicher Rache dem französischem Widerstand gegen die deutsche Okkupation an.

So läuft Sean in der ersten Mission los und jagt als erstes ein deutsches Treibstofflager in die Luft und mir die erste Verwunderung in die Augen in dem Sean die Sprengung völlig unbeschadet übersteht obwohl ich ihn gleich neben den Öltanks stehen gelassen habe. Dafür folgt bei der nächsten Mission gleich die nächste, diesmal positive Überraschung, in dem die Story einen Zeit und Ortswechsel zu einem Autorennen nach Deutschland macht und über die Gründe der Rachegelüste aufklärt.

Nach Erledigung dieses ‘Nebenkriegsschauplatz’ geht es wieder zurück nach Paris. Dort ballert und bombt sich Mr. Devlin in bester GTA Manier  durch die verhassten Besetzer. Im Vergleich zu GTA sind die Mission meiner Meinung etwas kürzer und einfacher, lassen sich dafür aber auf mehreren Wegen lösen; still und heimlich oder mit brutaler Gewalt, ganz nach Gusto.

Im Gegensatz zu Niko Bellic ist Sean ein wahre Bergziege und kann sich in ganz Paris über den Dächern verhältnismäßig unbeobachtet bewegen. Äußerst ‘uncool’ dagegen ist wenn Sean in bester GTA Manier einer französischen Flüchtlingsfamilie den schrottreifen, fahrbaren Untersatz stiehlt um damit auf Nazijagd zu gehen.

Die Grafik von The Saboteur kann mit der von GTA IV mithalten was ja auch weiter kein Problem ist da dieses bereits vor fast zwei Jahren erschienen ist. Ein Hauch mehr Antialiasing hätte aber nicht geschadet, zumindest bei der von mir getesteten Xbox 360 Version.

Meiner Meinung nach für alle Freunde der GTA Serie, die sich mal im Paris der 40er Jahre rumtreiben wollen, einen Blick wert und ein netter Zeitvertreib für die trüben Wintertage die noch vor uns liegen. Die deutsche Version ist wie gewohnt von vornherein von allen NS-Symbolen befreit.

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Written by MaS in: Aktuell, Kultur, Spiele, Video | Schlagwörter:, , ,

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